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Früher war es besser, das Fernsehen

13.08.2018 21:21 Comment(s) By lukas.gysling


Fernsehen war einmal das benutzerfreundlichste Medium. Das Medienerlebnis war hochstehend. Heute ist die Fernsehnutzung oft umständlich und anstrengend. Es sollte doch möglich sein, Fernsehen auch mit den vielen neuen Möglichkeiten nutzerfreundlich zu gestalten, um ein entspannendes oder spannendes Medienerlebnis geniessen zu können.

Fernsehen hat sich in vielen Hinsichten verändert. Viele Einzelheiten des Medienerlebnisses sind nicht mehr vergleichbar mit früher. Fundamental ist die Tatsache, dass Fernsehen heute viel mehr bewusste Entscheidungen verlangt. Der Erfolg eines Mediums basiert – so meine These – auf einer klaren Erwartungshaltung, einem verlässlichen Überraschungsmoment und einem natürlichen Fluss der Dinge, der meistens unbewusst ablaufen kann.

Old-school Experience
Für die jüngeren Generationen kam es gar nie dazu, dass das Fernsehen zu ihrem Leitmedium wurde. Das Smartphone und die sozialen Medien sind für junge Menschen einfach spannender. Die Mischung von Erwartungshaltung, Überraschungsmoment und Flow ist einfach besser. Für die älteren Generationen hingegen wurde das Medienerlebnis des Fernsehens in den letzten zwei Jahrzehnten schlechter gemacht.

Die erwartete Überraschung
Um das Erlebnis mit dem Fernsehen zu verbessern, Fernsehen nutzerfreundlich zu machen, müsste die Erwartungshaltung wieder präziser und zuverlässiger werden. Auch das Überraschungsmoment müsste wieder an Bedeutung gewinnen. Und ein flüssigerer Ablauf würde den Menschen erlauben, sich verlässlich und schnell dank des Fernsehens zu entspannen oder anregen zu lassen.

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Ein solches Produkt möchte ich in den nächsten Monaten entwickeln und mit Crowdfunding lancieren. In diesem Blog berichte ich über das Projekt. Unterstützen Sie mich, indem Sie diesen Blogbeitrag auf Ihren sozialen Netzwerken teilen: Liken, kommentieren, weiterleiten.

Treiber des Medienerlebnisses
Was muss konkret stimmen, damit es stimmt? Wo fehlt es heute und wie möchte ich ansetzen?


Im meinem nächsten Blogbeitrag: «Die acht Treiber des guten Fernseherlebnisses».

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